News

Nichts für schwache Nerven

Der VC Dresden II bezwang den Tabellenzweiten VSV Oelsnitz in einem packenden Spitzenduell der Regionalliga denkbar knapp mit 3:2 (25:18, 17:25, 19:25, 27:25, 18:16) und verteidigte damit seine Tabellenführung.

Der VC Dresden II begann in folgender Aufstellung:Z: Niklas Peisl, D: Stefan Grudsinski, AA: Martin Grosche, Ludwig David, MB: Philippe Fontaine, Christian Heymann und William Schmidt als Libero.
Alex Meixner konnte krankheitsbedingt nicht spielen. Wir wünschen ihm gute Genesung.

Die Gastgeber begannen konzentriert, während die Gäste aus dem Vogtland nervös starteten. So wurde der erste Satz mit 25:18 eine klare Angelegenheit der Dresdner, die bei 22:16 Martin Konrad für Philippe Fontaine einwechselten.

Das Bild änderte sich im zweiten Abschnitt grundlegend. Die Oelsnitzer setzten den Gegner mit scharfen Aufgaben und guter Blockarbeit unter Druck. Die Dresdner konnten dagegen nicht an die Leistung des ersten Satzes anknüpfen, entwickelten im Aufschlag und vor allem Angriff mit vielen Eigenfehlern zu wenig Druck, obwohl die Annahme sicher stand. Spielerwechsel bei 7:11 (Georg Zobel für Niklas Peisl) und 14:19 (Tim Börrnert für Martin Grosche und Christoph Schreiber für Ludwig David) brachten keine wesentliche Verbesserung, so dass der Satz mit 25:17 an die Gäste ging.

Enttäuschend war der Start in den 3. Satz. Bei den VC-Männern klappte so gut wie nichts, und sie gerieten mit 2:10 in Rückstand. Erst dann begannen sie eine Aufholjagd und kamen auf 9:12 und 12:16 heran, wobei die Gäste durch Unkonzentriertheiten das Geschehen begünstigten. Bei 17:21 nahm Trainer Steffen Rückert einen Doppelwechsel vor (Georg Zobel für Stefan Grudsinski und Tim Börrnert für Niklas Peisl), aber die angriffsstarken Gäste ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen und gewannen den Satz mit 25:19. Damit gingen sie mit 2:1 nach Sätzen in Führung.

Als die Dresdner auch im vierten Satz 3:6 im Rückstand lagen, glaubten die meisten der ca. 70 Zuschauer an ein schnelles Ende. Doch nun erwachte der Kampfgeist, der die Rückert-Männer in dieser Saison schon mehrmals ausgezeichnet hat. Der Spielerwechsel Christoph Schreiber für Ludwig David zahlte sich durch größere Stabilität in Abwehr und Angriff aus. Die Elbestädter setzten mit gefährlichen Aufschlägen den Gegner unter Druck und setzten sich auch im Angriff besser durch, so dass ihre 15:10-Führung verdient war. Die kampfstarken Sperken hielten anschließend in einem spannenden Spiel dagegen und erkämpften den 23:23-Ausgleich. Im Endkampf waren die Dresdner cleverer, gewannen den Satz mit 27:25 und erzwangen so den Tiebreak.

Der Tiebreak war an Spannung kaum zu überbieten, obwohl die Gastgeber bei 12:9 schon wie der Sieger aussahen. Doch mit zwei Angriffsfehlern brachten sie den Gegner wieder ins Spiel. Bei 12:12 nahm Trainer Steffen Rückert seine 2. Auszeit, und bei 12:14 hatten die Gäste ihren ersten Matchball, der mit einem Einerblock von Christian Heymann abgewehrt wurde. Auch den dritten Matchball der Gäste bei 14:15 wehrten die Hausherren ab, die bei 17:16 zu ihrem ersten Matchball kamen. Den Siegpunkt zum 18:16 erzielte schließlich Stefan Grudsinski mit einem erfolgreichen Angriff. Damit stand der hart umkämpfte, etwas glückliche Sieg der VC-Männer fest, die nun als Tabellenführer in ein geruhsames Weihnachtsfest gehen können.

Trainer Steffen Rückert: „Oelsnitz war der erwartet starke Gegner, unser mit Abstand stärkste Gegner in der Hinrunde. Wir freuen uns über den Sieg, auch wenn er durchaus etwas glücklich ausgefallen ist. Ein großes Lob an meine Mannschaft, die mit mentaler Stärke das schlingende Schiff noch in den Hafen brachte. In der Annahme haben wir uns verbessert, aber in Block und Abwehr waren wir zu instabil und haben zu viele Fehler im Angriff gemacht.“


Rolf Hiecke

Zurück

Kommentare

korthi12.12.2011 10:42:39

Glückwunsch zur Herbstmeisterschaft aus Leipzig.

Neuer Kommentar

Social Media

VCD Videoportal

VCD Gesundheitspartner